Erst kommt der Volumenstrom
Die übertragene Heizleistung, die Temperaturspreizung und die Wärmekapazität des Wassers bestimmen den nötigen Volumenstrom. Eine kleinere Spreizung bedeutet bei gleicher Leistung einen höheren Volumenstrom.
Dann der Rohrdurchmesser
Aus Volumenstrom und gewünschter Fließgeschwindigkeit lässt sich ein rechnerischer Innendurchmesser bestimmen. In der Praxis wird auf verfügbare Rohrabmessungen aufgerundet und anschließend der Druckverlust geprüft.
Warum Geschwindigkeit allein nicht reicht
Rohrlänge, Formstücke, Ventile, Wärmetauscher und Armaturen erzeugen Druckverluste. Erst die Rohrnetzberechnung zeigt, ob Pumpe, Ventilautorität und hydraulischer Abgleich zusammenpassen.
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Technischer Hinweis: Dieser Artikel dient der Orientierung und ersetzt keine projektspezifische Fachplanung.